In 2011 there is probably no more need for mutually misunderstanding each other any longer.
COGGY is looking forward to all the new possibilities of being connected all over the planet and beyond ;-). (If responsibility and mutual respect build the foundation of intercommunication.)
Culture and interconnection
My love is named culture. She explores time through oceans. She is speaking the language that is temporarily used to exchange informations. My love is the art on egyptian and present receptacles and artefacts. My love is like the wind. My love is moving through spaces. She is touching people. In moments of depression my love exhibits itself as art. My love is helping people to connect to themselves.
People are connecting each other to their theirselves over time. Because life is changing prerequisites, feelings and perceptions over time.
If you stand in front of the world without any idea of what world might be, world is taking you on a journey through time and space. Independent of when or where you are.
History is the journey we are included within. Open your eyes and see. Move your lips, your minds and your hands to touch. Don’t be afraid. You wouldn’t be alive if the universe had designed this world sans you. Be careful and polite as Kant has suggested.
brandeins @freelancer
“Sie galten lange als die Ausgebeuteten, die Scheinselbstständigen. Und es brauchte ein Gesetz und eine hitzige Debatte, bevor auch den Politikern in Berlin klar war, dass eine neue Generation lieber frei war als angestellt. brandeins arbeitet gern und viel mit Freien. Sie sind Teil unseres Netzwerkes, Teil unseres Systems.”
Monolog der Polette

verwendetes Standbild: © Argos Film
aus: “2 oder 3 Dinge, die ich von ihr weiß” | (“2 ou 3 choses que je sais d’elle”)
Autoren: Catherine Vimenet, Jean-Luc Godard
Regie: Jean-Luc Godard
In seinem 1967 erschienenen Spielfilm mit dem deutschen Titel “2 oder 3 Dinge, die ich von ihr weiß” beschäftigt sich der französische Filmemacher Jean-Luc Godard mit den konkreten lebensweltlichen Ausformungen der Moderne in den 60ziger Jahren des 20. Jahrhunderts.
Mit einer soziologischen und beobachtenden Sichtweise formt er fast dokumentarisch das Alltagsgeschehen zu einem Spielfilm. Die Thematik des Filmes und die einzelnen Überlegungen sind bis heute aktuell.
Während im Zentrum des Filmes das konkrete Erleben der Hauptfiguren steht, fügt Godard zahlreiche Rahmenhandlungen hinzu, die als solche selbst eine eingehende Betrachtung lohnenswert machen. Immer wieder spielt das Thema Stadttransformation und Stadtentwicklung eine wichtige Rolle. Godard erkennt frühzeitig die sozialen Probleme, die sich aus funktional hingeworfenen Satelliten-Plattensiedlungen ergeben und reflektiert diese Probleme zurück auf die sozialen Konflikte der handelnden Personen.
Wie eine Metapher liegen die vielen im Film gezeigten Baustellen als Sinnbilder falsch verstandener Baushausphilospophie über den melancholischen Charakteren der Hauptfiguren.
Godard zeigt, in “2 oder 3 Dinge, die ich von ihr weiß” auch, dass schnelle und unreflektiert hingeworfene Lösungen selten eine vernünftige Antwort sind, sondern dass sie statt dessen eine gute Entwicklung oft noch weiter erschweren.
Im Monolog der Polette bricht Godard diese Sichtweise wunderbar auf das individuelle Leben eines Menschen herunter: Polette ist Frisöse und hat es an der Schreibmaschine “nicht geschafft”. Damit ist sie unqualifiziert und kann nichts zur Gesellschaft beitragen. Im Verlauf des Monologs aber gibt Polette bekannt, dass sie gern Bücher liest und “das Leben der Leute studiert”. Sie ist also keine einfältige Person, die nichts beitragen kann. Vielmehr wird ihr – vermutlich vor allem durch die bestimmenden Bezugsrelevanzen der Gesellschaft in der sie lebt – verwehrt, ihre Talente einzusetzen.
Als Gradmesser für ihre Fähigkeiten wird als unüberwindliche Hürde ihre Unfähigkeit zum Schreibmaschinenschreiben – also zum inspirationslosen mechanischen Buchtstabenaneinanderreihen aufgeführt. – Eine subtile Komik in Anbetracht der Tatsache, dass sie sich für “alte Geschichte” interessiert.
Die Aktualität dieser Kritik hat bis heute wenig an Substanz verloren. Die Fähigkeiten und Talente junger Menschen zu mobilisieren ist heute nicht nur in Deutschland ein Problem. Das funktionale Sehen nimmt eben oftmals Feinheiten nicht wahr, in denen spannende und lohnende Potentiale verborgen liegen.
Der Monolog der Polette:
aus dem Spielfilm “2 oder 3 Dinge, die ich von ihr weiß” von Jean-Luc Godard
"Ich heiße Polette Cacharis(?)
an der Schreibmaschine hab ich es nicht geschafft
nein, ich glaube nicht an die Zukunft
ich gehe spazieren - ich bin nicht gerne eingesperrt
wenn ich dazu komme, dann lese ich
ich beschäftige mich gern mit dem Charakter der Leute
ich laufe gern, ich klettere, ich fahre gern Rad - so zum Spaß
2 - 3 mal geh ich im Monat ins Kino
im Sommer nicht
im Theater - da bin ich noch nie gewesen
ich würde gern mal hingehn
am liebsten lese ich Bücher - Bibliographien
das Leben der Leute studiern, ihren Charakter - was sie so tun
die Reiseberichte, alte Geschichte
ein Baum ...
Später wenn ich mit Francois verheiratet bin...
Was tu ich noch so?
Alles ganz unbedeutende Dinge."
Time_Cycle
Time_Cycle ist ein visuelles Versuchsobjekt, das die Wiederholung von nahezu identischen aufeinander bezogenen und ineinander übergehenden Erlebnismomenten im Leben eines Menschen und zwischen Generationen grafisch und künstlerisch in Form eines zyklischen Kreis-Moments abzubilden versucht.
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Time_Cycle tries to visualize the iteration of self-interrelated processes on the basis of a human life and between human generations. The rotating patterns try to create a picture of the transformation of perception during time combined with the visualized variation of structure within a timespace of ongoing exploration.
Each point of interest is possibly exchangeable with each other point in the animation. Each pixel represents a space of meaning and identification. In the process of communication and progress meanings and identities change over time. This clip tries to visualize the shifts between those exchangeable and time-based identifications as fast as they happen.




